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eLearning Szenarien

Normalerweise wird bei Margraf Publishers für eLearning Kurse «Kommunikationsgestütztes Lernen» («e-Learning 2.0») verwendet. Bei diesem Ansatz

  • Finden eLearning Kurse nur in bestimmten Zeiträumen statt. Aufgaben innerhalb einer Kurssequenz sind also bis zu einem vorher definierten Zeitpunkt zu erledigen. Damit soll die Bildung einer Lerngruppe (wie in einer Schul- oder Universitäts-«Klasse») gefördert werden. Es ist daher auch nicht möglich, einen Kurs zu beliebigen Zeiten zu beginnen, oder diesen zu unterbrechen (wie bei Selbst-Lern Kursen üblich).
  • werden die Teilnehmer von eTutoren begleitet, die sowohl Fachfragen beantworten wie auch (in gewissem Mass) technische Probleme lösen können.
  • soll die Bildung eines Netzwerkes innerhalb der Teilnehmergruppe gefördert werden. Kommunikations-Elemente bilden also ein wichtiges Rückgrat des Kurses.

Aktuelle Ansätze für eLearning sind:

Blended Learning & In-Haus Trainingskurse

  • Jede Mischung («Blend») von Online- und Offline-Komponenten in einem Kurs.

Wozu werden diese Trainings normalerweise verwendet?

  • In einem «Blended Learning» werden normalerweise die Teilnehmer zunächst auf ein bestimmtes, gemeinsames Grundniveau gebracht, ehe besonders aktive oder erfolgreiche Teilnehmer eine nächste Phase des Kurses absolvieren.
  • Ein «In-Haus» Kurs ist mit einem «Blended Learning» Kurs vergleichbar, nur dass ersterer innerhalb einer geschlossenen Gruppe einer Organisation/Firma stattfindet.

Generell werden mit dem Begriff «Blended Learning» «Mischungen» aus Online- und Offline-Komponenten oder verschiedener didaktischer Mittel beschrieben. Abhängig von den Bedarfen der Teilnehmer oder der Partner-Organisationen können Lern-Inhalte auf verschiedene Arten aufbereitet werden:

  • (1) Hand-Outs (die heruntergeladen, ausgedruckt und offline verwendet werden);
  • (2) Präsenz-Trainings (meist unter Verwendung der Hand-Outs);
  • (3) Lern-Inhalte auf einer CD-Rom oder einem USB-Stick;
  • (4) eLearning Kurse

Trainer, Teilnehmer und die beteiligte Organisation können über die gewünschte Form des Kurses und der Auslieferungsform der Materialien bestimmen.

Ein «Blended Learning» wird oft dazu verwendet, Teilnehmer mit unterschiedlichem Vorwissen auf einen ähnlichen und vergleichbaren Stand zu bringen, ehe (nach einem entsprechenden Wissenstest) besonders erfolgreiche Absolventen ausgesucht werden, um an weiteren Förderungsmassnahmen teilzunehmen.

Ein In-Haus Training stellt dabei eine besondere Form des «Blended Learnings» dar. Angepasst an die Bedarfe der Organisation und ihrer Angestellten wird dabei eine Form der Weiterbildung angeboten, die spezielle Wissensinhalte an das Team oder an neue Mitarbeiter vermittelt.

Oft wird «In-Haus» Training auch dazu verwendet, spezielles Wissen innerhalb des Unternehmens zu bewahren und weiterzuentwickeln (Wissens-Pool), auf den bei Bedarf zurück gegriffen werden kann.

[Graphic: Angelique Strgar]

MOOCs («Massive open» Online Kurse)

  • Die Abkürzung MOOC steht für «Massive Open Online Course». In den allermeisten Fällen handelt es sich bei MOOCs um Video-Filme von Universitäts-Vorlesungen, die über das Internet heruntergeladen werden können. 

Wie finanzieren sich MOOCs? 

  • Es gibt verschiedene, meist von Universitäten beauftrage Organisationen (wie z.b. coursera), die MOOCs kommerziell anbieten. Für Teilnehmer ausserhalb der jeweiligen Universität können Teilnahme-Gebühren anfallen. Auch die Absolvierung von Tests, Abschlussarbeiten und vor allem die Ausstellung von Zeugnissen ist kostenpflichtig. 
  • Verschiedene Kursanbieter finanzieren sich ausserdem noch über Werbung.

Was sind die Vor- und Nachteile?

  • PRO: (Universitäre) Vorlesungen werden für eine unbeschränkte und weltweite Teilnahme geöffnet.  
  • CON: Die Anzahl von Lernenden, die einen Kurs vorzeitig abbrechen, ist sehr hoch. Das liegt zum einen daran, dass das benötigte Niveau für die Vorlesungen unterschätzt wird (und nicht immer vorher vom Anbieter kommuniziert wird) und daher die Motivation der Teilnehmer sehr rasch sinkt. Abhängig von den Kursen liegt diese Abbrecher-Quote in MOOCS bei 90-95%. Aktuelle Zahlen von «coursera» gehen davon aus, dass etwa 3 bis 7 von 100 Teilnehmern einen Kurs erfolgreich beenden.

Ein MOOC – «Massiver offener Online-Kurs» – bietet eine weltweit unbegrenzte Teilnahme und Zugang über das Internet. Neben den traditionellen Kursmaterialien wie gefilmten Vorträgen, Vorlesungen oder Übungen bieten viele MOOCs interaktive Userforen zur Unterstützung an.

Viele MOOCs verwenden auch eine geschlossene Umgebung für ihre Kursmaterialien (eine vorherige [kostenpflichtige] Registrierung ist deshalb nötig), wobei Studierende der veranstaltenden Universität meist freien Zugang haben.

MOOCs basieren auf Vorlesungen, die auf Video aufgezeichnet werden, und verknüpfen so die hergebrachte Form des Frontal-Unterrichts mit neuer Technologie. Aufgrund der hohen Anmeldezahlen erfordern MOOCs eine weitgehend automatisierte Beurteilung des Lernens. Grundlegenden Ansätze sind dabei

  • (1) (automatisiertes) Peer-Review und Gruppenarbeit;
  • (2) Automatisiertes Feedback und Multiple Choice-Tests;
  • (3) Kostenpflichtige Teilnahme an Präsenzkursen und -prüfungen;

Die objektive Beurteilung einer Teilnehmerleistung ist dabei deutlich die schwierigste Aktivität, diese kann kaum online durchgeführt werden. Bevor daher ein Zeugnis ausgestellt werden kann, ist bei fast allen MOOCs die Teilnahme an einer Präsenz- (face-to-face) Veranstaltung und einer anschliessenden persönlichen schriftlichen Prüfung verpflichtend.

Da MOOCs ihre Stärke eher in einem akademisch/universitären Umfeld haben, nutzt Margraf Publishers für das eLearning-Programm die «eLearning 2.0» Kurse. Diese Kurse werden von Tutoren persönlich begleitet und sind für eine Nutzung in Entwicklungs- oder Schwellenländern besser geeignet als MOOCs.

[Poster, entitled «MOOC, every letter is negotiable» exploring the meaning of the words «Massive Open Online Course». Source: Flickr, Mathieu Plourde]

Self-paced learning

  • Participants decide themselves when to start/stop the training

How is it commonly used? 

  • SP-Learning brings participants to a comparable level. It is mainly used for software training, training how to use manuals, or technical trainings, etc. Very often used as a «Knowledge base». Communication between the users does not play an important role.

Self-paced instruction is any kind of instruction that proceeds based on learner response and without the need of a tutor. The learner can start and end the formation at any time (there are usually no fixed course dates).

The content itself can be curriculum, corporate training, technical tutorials, or any other subject that does not require the immediate response of an instructor. Self-paced instruction is constructed in such a way that the learner proceeds from one topic or segment to the next at his/her own speed. This type of instruction is becoming increasingly popular as the education world shifts from the classroom to the internet.

[Artist unknown]

eLearning 2.0 – Tutor-guided training

  • Tutor-guided course. Participants are forced to commit themselves and to take part at the course actively.

How is it normally used? 

  • Course takes place at a certain time. Interactive elements are accessible only during the course period. E-mails, phone calls, SMS, WhatsApp and/or messages using social media (Facebook, Twitter) from tutors to the group or to individuals are keeping the participant's motivation on a high level.

What are interactive elements? 

  • All «user-centered» software components allowing participants to interfere and to actively join discussions. Common examples are Pinboards and Forums, Audio/Video (Webinars), Online tests and evaluations etc.

eLearning 2.0 uses instructional methods designed to encourage or require students to work together on learning tasks, allowing social learning.

It is similar in concept to the terminology «Computer-supported collaborative learning» (CSCL) and «Networked collaborative learning» (NCL). With the web 2.0 advances, sharing information between multiple people in a network has become much easier.

Learning takes place through conversations about content and interaction about problems and actions. This collaborative learning differs from instruction in which the instructor is the principal source of knowledge and skills (face-to-face training).

eLearning 2.0 uses social software such as blogs, social media, wikis, podcasts, cloud-based document portals and discussion groups. Social networks are fostering online learning communities.

Margraf Publishers encourages course participants to use their handheld computers or cell phones to join a training. All courses are prepared for the use with devices like computer, iPads or Smartphones (responsive design of the courses «ask» first with which device a user is approaching to then offer a suitable layout for this device).

e-Learning participants are increasingly being asked to work in teams, drawing on different sets of expertise, and collaborating to solve problems – and increasingly they are promoted to do so at their workplaces as well.

Therefore, our eTutors must have a good understanding of the technology being used and its advantages over more traditional methods to support participants in this. If there is a lack in either of these areas, technology will be seen as a hindrance and not a benefit to the goals of teaching.

Although the tutor-accompanied courses have a much lower drop-out rate compared to MOOCs or Self-Paced courses,  the most observed obstacle of the e-Learning courses is the question of motivation and the (sometimes) wrong self-estimation of the participants. While this is understandable from the view of participants, the trainers nevertheless need to be trained in order to help overcoming simple access and technical problems as well as the difficult question how to train a complex content in a distance learning environment.

Mobile Learning

  • Mobile learning is the delivery of learning, education or learning support on mobile phones, PDAs (Personal Digital Assistants) or tablets.

How do we use it?

  • Margraf Publishers use this interactive potential for most of the online courses because most of the participants (and tutors) own a smartphone with an existing access to Social Media.

What are Social Media?

  • Participants meet in a closed Facebook or Twitter-group to discuss about the issues they learned in the course and/or about topics which have been raised by the tutors.

Mobile learning is the delivery of learning, education or learning support on mobile phones, PDAs or tablets. E-Learning has provided the ability for traditional learning to break out of the classroom setting and for students to learn at home. Mobile learning has enhanced upon e-learning by taking it a step further and allowing students to learn virtually anywhere a mobile signal is available. This allows participants to stay connected to the course while traveling, vacationing, during breaks or during any other free time one may have.

Beside the optimization of the existing courses for the use with mobile devices, Margraf Publishers mainly use the Social Media networks as a communication tool between participants and tutors for their e-Learning courses. This decision was taken due to the fact that almost everyone among the participants and the e-tutors already own a smartphone or a tablet (and sometimes both). On the other hand, people are often reluctant to login to another third-party communication service. This explains the weak usage of the numerous services and on the other side the increasing use of social media.

Facebook for example is such an online social networking service. Its website was launched 2004. After registering to use the site, users can create a user profile, add other users as "friends", exchange messages, post status updates and photos, share videos and receive notifications when others update their profiles. Users – in our case participants of e-Learnings – can communicate with each other and the tutors in closed groups which means that the content of the discussion stays confidential outside the circle of the participants.

Welcome to the brave new world of MOOCs

[Video by the The New York Times explaining the term MOOC]